Black Hill National Forest

28. Juni 2026 USA

Kurz bevor wir die Grenze nach South Dakota überquerten, machten wir noch eine ausgedehnte Wanderung rund um den Devils Tower. Dieser eindrucksvolle Monolith ragt ganze 260 Meter in die Höhe und ist das Wahrzeichen der Umgebung. Der Fels beeindruckt vermutlich sogar die niedlichen Präriehunde, die an seinem Fuße ihre Tunnelsiedlungen errichtet haben.

Gleich in der Nachbarschaft befand sich dann auch der geographische Mittelpunkt der USA, dem ein nicht wirklich schönes Monument gewidmet wurde. Viel besser gefiel uns der Black Hills National Forest, der nicht nur eine Waldfläche war, wie der Name vermuten lässt, sondern auch Berge, Canyons und riesige Graslandschaften im Angebot hatte. Und auch ansonsten war hier ziemlich viel geboten.

Wir fuhren entlang des Spearfish Canyons, besuchten die Western‑Stadt Deadwood, wo wir zeitlich genau richtig ankamen, um die nachmittägliche Schießerei mitzuerleben, machten eine sehr interessante Höhlenwanderung im Wind Cave National Park, entdeckten die wilde Bisonherde im Custer State Park und fuhren dann noch an den weltbekannten, in den Fels gehauenen Präsidentenköpfen des Mount Rushmore vorbei.

Leider konnten wir zwei der schönsten Panoramastraßen des Landes, die im Sommer zahlreiche Motorradfahrer anlocken, aufgrund von Größenbeschränkungen der Bergtunnel nicht fahren. Jetzt ist unsere Vandy schon so klein – und passt trotzdem nicht durch. 😉

 

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