Denali Nationalpark
Der Denali Nationalpark, Heimat des mit über 6.000 Metern höchsten Berges Nordamerikas namens “Mount McKinley”, umfasst 20.000 Quadratkilometer unberührter Natur mit einzigartiger Tierwelt. Der Park ist eine der Hauptattraktionen Alaskas und zieht im Sommer unzählige Besucher an, die die “Wildnis Alaskas” erleben möchten.
Noch völlig gechillt vom wenig befahrenen Denali Highway landeten wir mitten im Menschengewimmel vor dem Besucherzentrum und waren direkt überfordert. Das fühlte sich so gar nicht nach unberührter Natur an… Nachdem wir den ersten Schock verdaut hatten, zogen wir unsere festen Schuhe an und unternahmen als Einstieg in den Park eine kleine Wanderung. Und siehe da, so schlimm war es gar nicht. Kaum ein paar Meter vom Parkplatz und Restaurant entfernt war schon nichts mehr los und wir waren für uns allein. So viel Wildnis wollten die dann wohl doch alle nicht. 🤣
Nachmittags besuchten wir dann auch gleich noch die Schlittenhunde des Parks. Im Sommer haben die Hunde Urlaub, machen sich einen faulen Lenz, lassen sich von den Besuchern die Bäuche kraulen und geben kleine Vorführungen. Im Winter heißt es dann aber ran an die Arbeit, denn die Hunde transportieren mit ihren Schlitten wie seit jeher Mensch und Material in die entlegensten Ecken des Parks. 👍
Die darauffolgenden Tage drangen wir dann tiefer in den Park ein, unternahmen eine längere Wanderung sowie eine Tour mit dem Shuttle-Bus, da der Zugang mit dem eigenen Auto stark begrenzt ist. Der “Mount McKinley” versteckte sich leider (wie so oft) hinter dicken Wolken und ließ sich nicht blicken, ebenso wenig wie die eigentlich zahlreichen Braun- und Schwarzbären des Parks. Dafür sahen wir jedoch Elche, Karibus und Dallschafe und bekamen einen kleinen Einblick in die Wildnis Alaskas.
Und dann ließ sich der Berg doch noch blicken und wir erhaschten zumindest vom Highway aus die Spitze des Gipfel.



















