Glacier-NP
Wir reisten über einen kleinen, idyllisch gelegenen Grenzübergang namens Chief Mountain in die USA ein. Und während wir unsere Formalitäten im Grenzhäuschen erledigten, trottete draußen ganz gemütlich ein Bär über die Straße. Der brauchte wohl kein Visum – auf jeden Fall ließen die Beamten ihn einfach so passieren. 😉
Erfolgreich eingereist, steuerten wir direkt den Glacier National Park an. Der vielversprechende Name hält jedoch leider nicht mehr das, was er verspricht: Von den früher rund 150 Gletschern sind heute nur noch etwa 25 übrig. Und da die Hauptroute durch den Park noch Wintersperre hatte, bekamen wir von den verbliebenen Gletschern auch kaum etwas zu Gesicht.
Dennoch war die Gebirgslandschaft sehr eindrücklich, und wir unternahmen im nördlichen Tal zwei schöne Wanderungen – wobei wir eine davon nicht ganz zu Ende laufen konnten. Grund dafür war ein stattlicher Grizzly, der sich auf dem Wanderweg breitgemacht und bereits die Wanderer vor uns zum Umkehren gezwungen hatte.
Wir schwankten zwischen „Oh ja, den wollen wir auch sehen“ und „Naja … besser vielleicht doch nicht“, ließen am Ende die Vernunft walten und drehten ebenfalls um.











