Hyder
Wir verwöhnten unsere müden Muskeln nach unserem Kanutrip mit einem Besuch des Freizeitzentrums in Prince George mit Hallenbad, Whirlpool, Dampfbad und Sauna. Tat das gut 😊!
Danach fühlten wir uns bereit für die nächste Fahretappe. Uns erwarteten circa 500 Kilometer auf dem ziemlich eintönigen Yellowhead Highway in Richtung Westen, bevor wir auf den ruhigeren und landschaftlich reizvolleren Stewart-Cassiar-Highway in Richtung Norden abbogen. Wir richteten uns die langen Fahretappen gemütlich ein, suchten uns immer ein nettes Plätzchen an einem der unzähligen Seen für unser Spätstück und das Nachmittags-Käffchen und fanden auch sehr schöne Stellplätze meist in Ufernähe für die Nacht. Das war für ein paar Tage schon eine sehr schöne Routine, die wir nur durch einen 100 Kilometer langen Abstecher nach Stewart unterbrachen.
Stewart, eine alte Minenstadt, ganz im Westen British Columbias an der Grenze zu Alaska, ist im Sommer der Ausgangspunkt für Touristen, um Grizzlys beim Lachsfang im Bear River auf der anderen Seite der Grenze zu beobachten. Das muss ein sensationelles Naturschauspiel sein. Leider waren wir jedoch etwas zu früh in der Saison und in Stewart war entsprechend noch tote Hose. Wir fuhren dennoch über die winzige Grenze nach Alaska und in die Geisterstadt Hyder, aus der keine weitere Straße hinausführt, sodass sich die USA sogar den Grenzposten sparen, und unternahmen noch einen Ausflug zum Salmon Gletscher, der sich bei schönstem Sonnenschein vor uns erstreckte. Unser Nachtlager schlugen wir noch in Alaska direkt am Fluss in der Hoffnung auf, doch noch ein Bärchen zu erblicken. Aber leider Fehlanzeige- keine Fische, keine Bären…
Zurück auf dem Cassiar Highways kamen wir dann noch an einem besonders schönen See vorbei, dem weit verzweigten Boya Lake mit seinem leuchtend türkisem Wasser und zwei Schwarzbären ließen sich auch noch blicken. Na also! Zwar kein Grizzly, aber Schwarzbären nehmen wir auch 😉





























