Isla Bastimentos

21. März 2026 Panama

Nach sieben Tag kreuz und quer durchs Land gaben wir unseren Mietwagen ab und verbrachten noch einen ganzen Tag in der Stadt. Wir fuhren mit dem Bus nach „Flamenco Island“, dem Landesteg der Kreuzfahrtschiffe und unternahmen einen langen Spaziergang zurück ins Zentrum. Der Weg führte idyllisch entlang einer Promenade und eines ausgebauten Fuß- und Radweg. Doch dann wollte uns Google einen ganz komischen und langen Umweg zurück in die historische Altstadt laufen lassen. „Schlau“ wie wir sind, fanden wir jedoch heraus, dass es einen viel kürzeren Weg durch ein Wohnviertel gibt und den nahmen wir natürlich…schon beim Betreten des Viertels kamen wir an einem ausgebrannten Fahrzeug und bewaffneten Polizisten vorbei. Bei jedem weiteren Schritt wurde uns bewusst, dass wir wohl eine der ärmsten Gegenden betreten hatten – nur ganze drei Straßenzüge von der herausgeputzten und voll auf Touris ausgerichteten Altstadt entfernt… Naja Augen zu und durch dachten wir. Aber wir kamen nicht weit. An der nächsten Ecke standen wieder schwer bewaffnete Polizisten, die uns deutlich machten, dass wir keinen Schritt mehr weiter dürfen und ganz schnell von diesem gefährlichen Ort verschwinden sollten. Gesagt getan buchten wir auf die Schnelle ein Taxi, doch bevor dies eintraf, wurden wir bereits in ein gepanzertes Polizeiauto verfrachtet und aus dem Viertel eskortiert. So was ist uns auch noch nie passiert. Auf den Schock haben wir uns gleich mal einen Cocktail gegönnt 😅

Den Abschluss des Tages verbrachten wir damit, uns mit einem Nachtbus, dessen Fahrer Michael Schumacher alle Ehre gemacht hätte, noch einmal quer durchs Land fahren zu lassen. Nach einer ziemlich schlaflosen Nacht kamen wir frühmorgens an, wurden auf ein Boot verfrachtet und schon waren wir in der Karibik 😎.

Auf der „Isla Bastimentos“ der „Bocas del Toro“-Inselgruppe wurden wir direkt in eine andere Welt katapultiert. Auf der Insel gibt es keine Straßen, alles wird über Boote transportiert. Die Bewohner des Dorfes „Old Banks“ sind Einwanderer aus der Karibik, sprechen „Guari Guari“ – eine kreolische Sprache und von überall her ertönte Reggae aus den einfachen, meist auf Holzpfählen ins Wasser gebauten Hütten. Die Uhren ticken hier auf jeden Fall eindeutig langsamer und wir ließen uns davon sehr gerne anstecken. Müde wie wir waren, passierte dann am ersten Tag, außer lecker essen und die Aussicht von unserer Liege aus zu genießen, auch nicht viel. An den nächsten Tagen schafften wir es aber dann doch ein wenig die Insel zu erkunden – wir sind zumindest 3 von den 4 möglichen Wegen mal abgelaufen – und haben die Nachmittage am wunderschönen „Wizard Beach“ verbracht. Wir stellten fest: Karibik gefällt uns 😎!

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