McCarthy

1. September 2025 USA

Homer war unsere letzte Station auf der Kenai-Halbinsel, auf der wir insgesamt zwei Wochen verbrachten. Auf dem Rückweg legten wir noch zwei Übernachtungen auf besonders schönen Stellplätzen ein, bevor wir in Anchorage ankamen und unsere Vorräte wieder auffüllten. Praktischerweise konnten wir direkt auf dem Parkplatz eines Walmarts übernachten – nicht gerade idyllisch, aber funktional. Das Wetter zwang uns sogar zu einer zweiten Nacht dort, doch das Warten zahlte sich aus: Am nächsten Morgen zeigte sich die Sonne wieder, und wir nutzten die Gelegenheit für einen spontanen Abstecher zum Hatcher Pass.

Nicht nur dort bot sich uns ein beeindruckender Ausblick – auch die Strecke Richtung Osten überraschte mit zahlreichen schönen Aussichtspunkten.

Nach dem Abzweig in Richtung Valdez trafen wir uns erneut mit Maja und Sebastian. Es wurde wieder ein schöner entspannter Abend – das erste Mal seit Langem konnten wir draußen essen und den Sonnenuntergang genießen. Wir hatten uns viel zu erzählen, und so saßen wir bis in die frühen Morgenstunden zusammen. Nach einem gemeinsamen Frühstück trennten sich unsere Wege wieder, und für uns ging es weiter über eine 80 Kilometer lange Schotterpiste in Richtung McCarthy.

McCarthy war unser Ausgangspunkt zur historischen Kennecott Mine, wo bis in die 1930er Jahre Kupfer abgebaut wurde. Ein Rundgang durch die alten Gebäude, mit Blick auf die imposante Kupfermühle und den dahinter liegenden Root-Gletscher, vermittelte uns einen Eindruck davon, wie herausfordernd das Leben für die Arbeiter und ihre Familien in dieser abgelegenen und rauen Umgebung gewesen sein muss.

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