Vulkan Poas

19. April 2026 Costa Rica

Nach dem Nebelwald ging es zurück in die Hauptstadt bzw. nach Alajuela, dem Vorort San Josés, da wir unser Mietauto tauschen mussten. Wir hatten den Wagen zunächst nur für drei Wochen gebucht und dann noch eine weitere Buchung drangehängt. Ein doofer Umweg, aber leider nicht anders machbar.

Um den Weg nicht ganz umsonst zu fahren, legten wir einen Besuch beim aktiven Vulkan Poás ein, der in den Bergen nördlich von San José liegt. Auch hier musste man wieder online vorbuchen und einen festen Zeitslot wählen. Ziemlich nervig – vor allem, weil sich der Vulkan häufig hinter einer dichten Wolkenwand versteckt und man den Besuch eigentlich flexibel und wetterabhängig planen sollte. Aber gut, so war es nun mal, und natürlich waren die besten Zeiten am Morgen bereits ausgebucht.

Also machten wir noch einen kleinen Umweg und sahen uns vorher einen Wasserfall an, der sich bei strahlendem Sonnenschein fotogen direkt an der Straße ergoss. Danach fuhren wir zum Vulkan. Auf dem Weg dorthin beobachteten wir bereits die immer dichter werdenden Wolken. Und wie sollte es anders sein: Am Kraterrand angekommen, sah man erstmal gar nichts mehr – nur grau in grau. Ganz toll. 🥴

Wir warteten eine Weile und ärgerten uns schon, als sich plötzlich der Himmel öffnete und der Krater doch noch sichtbar wurde. Das hat uns wirklich gefreut – mal wieder Glück gehabt. 😅 Die kurze Wanderung zum Vulkansee „Botos Lagune“ war dann ein schöner Abschluss dieses Ausflugs.

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