Alaska Highway
Vandy wurde nach dem “Dempster” einer ausgiebigen Säuberung unterzogen, die wir uns eigentlich gleich hätten sparen können. Denn nach einem kurzen Abstecher in die langweilige alte Silberminen-Stadt Mayo und einer kleinen Wanderung zu den 5-Finger-Rapids im Yukon ging es doch gleich schon wieder auf die nächste Piste: 600 Kilometer Schotter von Carmacks nach Watson Lake, eine Alternativroute zum Alaska Highway.
Die Strecke war weitaus besser in Schuss als der Dempster Highway und wir begegneten kaum einem Fahrzeug, dafür einigen Schwarzbären und zum ersten Mal in unserem Leben auch einem Stachelschwein.
In Watson Lake angekommen konnten wir alle notwendigen Erledigungen verrichten (einkaufen, Tanks füllen und leeren etc) und wollten eigentlich direkt weiter, hätte da nicht neben uns ein deutsches Wohnmobil mit dem Kennzeichen unseres Heimatlandkreises eingeparkt. Wir haben unsere Nachbarn natürlich sofort angesprochen und unsere Weiterreise verzögerte sich um ein paar nette Stunden.
Ab da ging es dann für uns entlang des Alaska Highways und wir verließen den Yukon in Richtung British Columbia. Dieser Streckenabschnitt war abwechslungsreich und gefiel uns richtig gut. Wir kamen an einem schönen Wasserfall vorbei, chillten zwei Tage in den wunderbaren heißen Quellen des Liard-Rivers, machten Pause am glasklaren Muncho Lake und erreichten die nördlichen Ausläufer der Rocky Mountains. Aber nicht nur die Landschaft war super, wir sahen zudem auch viele Schwarzbären, Bisons und Caribous am Straßenrand. Ein Träumchen 😍!































