Uvita
Nach sieben gechillten Tagen an der Karibikküste nahmen wir den Bus nach San José, übernachteten in Flughafennähe und holten am nächsten Morgen unseren Mietwagen ab. Es war Zeit, endlich mehr vom Land zu sehen.
Wir verließen umgehend die Stadt und dachten, dem dichten Verkehr schnell zu entkommen. Doch es war Sonntag und der Beginn der Osterferien – gefühlt war das ganze Land in unsere Richtung unterwegs. Für gerade einmal 60 Kilometer brauchten wir fast zweieinhalb Stunden. Puh, das war anstrengender als gedacht. Kurz stoppten wir an der berühmten Krokodil-Brücke über den Río Tárcoles. Normalerweise liegen dort unzählige Krokodile in der Sonne, wir entdeckten nur drei. Grund dafür sind wohl die laufende Brückensanierung und der Bau einer Aussichtsplattform. Schade…
Am späten Nachmittag erreichten wir unseren Zeltplatz für die Nacht am Pazifikstrand von Playa Esterillos. Wir bauten schnell auf und schafften es gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang, bevor wir mit Marlen und Marius, die neben uns campierten, einen angeregten Abend verbrachten.
Am nächsten Morgen fuhren wir rund 100 Kilometer weiter und checkten in ein etwas abgelegenes Hostel mit einem tollen Gemeinschaftsbereich ein. Es begann zu regnen, was uns aber nicht störte – dort war es so gemütlich, dass wir den ganzen Nachmittag auf der Terrasse verbrachten und einfach in die Landschaft schauten. Am nächsten Tag besuchten wir den nahegelegenen Wasserfall. Durch den vielen Regen der letzten Tage war er leider braun statt blau, dafür gab es ein paar nette Tierbegegnungen.
Die nächste Nacht schliefen wir wieder im Zelt, diesmal direkt hinter dem eigentlichen Highlight des Ortes: einem Strand, der bei Ebbe die Form einer Walflosse annimmt. Er gehört zum Nationalpark „Marino Ballena“. Der Strand selbst und vor allem die Aussicht von oben auf die Flosse waren schön, aber unser persönliches Highlight waren die vielen roten Aras und Leguane, die uns am Morgen am Campingplatz besuchten.



































