Denali Highway
Wir fuhren die Haines Road bis zu deren Ende und bogen in dem Örtchen “Haines Junction” wieder auf den Alaska Highway ein. Wir gönnten uns im örtlichen Café ein paar süße Leckereien, übernachteten anschließend am Ufer des größten Sees des Yukons und fuhren am nächsten Tag die immer schlechter werdende Straße weiter. Unser Ziel: Alaska! Klang komisch, denn wir hatten ja auf dem Herweg schon zwei Abstecher nach Alaska gemacht. Und so viele Grenzüberquerungen in so kurzer Zeit hatten wir auch noch nie. Langsam wurde es anstrengend. Aber die bevorstehende sollte wider Erwarten die Entspannteste sein, die wir jemals hatten. Der Grenzer kam aus dem Grinsen gar nicht mehr raus als er unsere deutschen Ausweise sah, fragte uns wie Deutschland aktuell überleben würde, wo doch alle Deutschen hier wären, und hieß uns herzlich Willkommen. So locker und nett wurden wir wirklich an noch keiner Grenze begrüßt. Tja und dann waren wir mit unserer Vandy einfach mal in Alaska. 💪
Die ersten Tage verliefen weitestgehend unspektakulär. Wir fanden wieder schöne Stellplätze am Wasser, bekamen dort das erste Mal die sommerliche Mückenplage zu spüren, sagten kurz “Hallo” zum Santa Claus in seiner Heimat “Northpole” und stockten unsere Vorräte in der Stadt Fairbanks auf.
Danach ging es weiter in den Denali Nationalpark, jedoch nicht auf direktem Wege über den Parks Highway, sondern über die alte, überwiegend ungeteerte Route, den “Denali Highway”. Und was sollen wir sagen, der Umweg hatte sich echt rentiert. Gleich am ersten Abend bekamen wir Besuch von einer Elchkuh mit Baby auf Kuschelkurs. Die beiden kamen so nah an uns ran, dass sie aus Versehen an unsere Vandy stupsten und dann vor lauter Schreck panisch Reißaus durch den Fluss nahmen. Die Szene war echt zum Schreien 😂. Tja und neben tierischen Erlebnissen bot die Strecke gigantische Aussichten über die Weiten der Tundra sowie auf verschneite Berge und Gletscher. Einfach nur schön!























