Rio Celeste
Von La Fortuna ging es zunächst weiter entlang des Arenal‑Stausees, und wir hofften, am Ende doch noch einen Blick auf den Vulkan erhaschen zu können. Leider Fehlanzeige. Dafür war die Fahrt sehr idyllisch – vor allem, weil wir uns mal wieder von Google Maps über Stock und Stein in abgelegene Gegenden leiten ließen.
Nahe des Nationalparks „Vulkan Tenorio – Río Celeste“ steuerten wir einen Campingplatz an und erfuhren, dass wir entweder auf der Wiese zelten oder zum gleichen Preis eine kleine Hütte mit angeschlossenem Badezimmer beziehen konnten. Na ratet mal, wofür wir uns entschieden haben. 😜 Die „Glamping‑Variante“ stellte sich als absoluter Glücksgriff heraus, denn es goss die ganze Nacht wie aus Eimern.
Zum Glück beruhigte sich das Wetter am nächsten Vormittag wieder, und wir konnten bei Sonnenschein den Nationalpark besuchen und den fast unwirklich blauen Fluss „Río Celeste“ bestaunen. Die außergewöhnliche Färbung entsteht durch eine chemische Reaktion beim Zusammenfluss zweier Flüsse. Was die Natur so alles hervorbringt. 😳
Außerhalb des Parks gab es eine schöne Badestelle, und so konnten wir sogar noch eine kleine Planschrunde in diesem herrlichen Blau einlegen. Und das völlig kostenfrei – nicht einmal fürs Parken am Straßenrand wurde etwas verlangt. Für Costa Rica ist das absolut unüblich, und entsprechend groß war unsere Freude. 😎














