Santa Elena

17. April 2026 Costa Rica

Bei einer Reise durch Costa Rica darf eine Wanderung durch den mystischen Nebelwald „Montezuma“ nicht fehlen. Wir übernachteten in Santa Elena, dem Eingangstor zum Reservat, und wollten gleich am nächsten Tag los. Wie so oft in Costa Rica konnte man aber auch hier nicht einfach hinfahren, sondern musste vorab ein Ticket für ein limitiertes Zeitfenster kaufen und sich dabei bereits für einen bestimmten Bereich des Waldes entscheiden. Wir verstehen, dass man so den Besucherstrom regulieren möchte, aber uns turnte das eher ab.

Daher entschieden wir uns nach kurzer Überlegung gegen Montezuma und für das benachbarte, kleinere Nebelwald‑Reservat „Santa Elena“ – weniger Besucher, mehr Natur, keine Vorab‑Reservierung, keine Zeit‑ oder Gebietsbeschränkung und das Ganze zum besseren Preis. 👍

Gemäß Murphy’s Law hatten wir bei unserem Besuch strahlenden Sonnenschein – ausgerechnet dort, wo man sich einmal tristes Wetter und Nebel wünschen würde. Denn erst dann entsteht die mystische Atmosphäre, die diese dichten Wälder so besonders macht. Dennoch war die Wanderung ein Erlebnis: Die Stimmung im Wald war friedlich, und die riesigen Bäume sowie die unterschiedlichsten Pflanzen einfach nur eindrücklich. Wir wanderten ganze vier Stunden umher, entdeckten ein paar Wildtiere im Dickicht und waren am Ende sehr froh über unsere Entscheidung für dieses Reservat.

Ein kleines Highlight war dann noch der Besuch im Kolibri-Cafe, wo wir Mühe hatten die bunt gefiederten Flitzer mit der Kamera einzufangen

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