Granada

7. Mai 2026 Nicaragua

Wir verließen die Insel Ometepe wieder mit der Fähre und wollten mit dem Bus nach Granada weiter. Am Busbahnhof in Rivas angekommen, versuchten uns diverse „Helfer“ erneut zu einer teuren Taxifahrt zu überreden bzw. uns in einen anderen Bus zu setzen, der zwar grob in die richtige Richtung fuhr und uns mit Umsteigen irgendwann ans Ziel gebracht hätte – aber wir bestanden auf den Direktbus. Der dann ganze drei Stunden später auch tatsächlich abfuhr. 🤣 Wir vertrieben uns die Zeit damit, dem emsigen Treiben am Bahnhof zuzuschauen, der eher einer Markthalle als einer Haltestelle glich.

Granada, die bunte Kolonialstadt am Ufer des Nicaragua‑Sees, ist das touristische Zentrum Nicaraguas. Wir blieben ganze fünf Tage dort und genossen es, einfach mal wieder durch eine Stadt zu bummeln, lecker essen zu gehen und uns treiben zu lassen. Wobei sich der Aktivitätslevel bei 34 Grad im Schatten schon sehr in Grenzen hielt. Zum Ausgleich liehen wir uns für zwei Tage einen Roller und erkundeten die Umgebung: die Marktstadt Masaya, die Lagune Apoyo – ein „Badesee“ in einem erloschenen Vulkankrater – und den noch aktiven Vulkan Masaya.

    Schreib uns doch mal!