Leon
Unsere nächste und damit auch letzte Destination in Nicaragua war die Stadt León. León wird regelmäßig zu einer der heißesten Städte in Zentralamerika gekürt. Bei unserem Aufenthalt kletterte das Thermometer täglich auf 38 Grad. Und ja – so ganz ohne Luftzug war das sogar uns Schönwetterpflänzchen ein bisschen zu warm. 🥵 Eine fünfstündige Wanderung zum Vulkan Telica machen oder fröhlich in voller Schutzmontur den schwarzen Vulkan Cerro Negro hinunterrodeln? Ähm … nein danke. 😅
Unsere Aktivitäten beschränkten sich daher auf Chillen in der Hängematte, Abkühlen im Pool, Geburtstagskuchen schlemmen und abends ein bisschen durch die Stadt streifen. Nicht einmal zu einem kleinen Badeausflug an den Pazifik konnten wir uns aufraffen. Aber so ist es eben manchmal. Dafür stiegen wir am letzten Abend noch aufs Dach der weißen Kathedrale und genossen von dort den Sonnenuntergang. Zumindest eines der „Must‑Sees“ von León abgehakt. Das war bei sieben Tagen Aufenthalt schon ein ganz schön anstrengendes Programm. 🤣
Von León nahmen wir einen Bus in die Hauptstadt Managua, verbrachten dort noch eine Nacht und stiegen dann in den Bus, der uns in zehn Stunden zurück nach San José in Costa Rica brachte, wo wir unseren Flug antraten.
Und damit verabschieden wir uns von Nicaragua – einem Land, das uns vor allem wegen seiner freundlichen und herzlichen Menschen in Erinnerung bleiben wird. Menschen, die häufig unter existenziellen finanziellen Nöten leiden, die aber nie versuchten, uns abzuziehen oder zu beschummeln. Taxifahrer sind natürlich wie immer aus dieser Statistik ausgenommen – wobei selbst diese oft nur einen kläglichen Versuch starteten und sich dann schnell auf einen vernünftigen Preis einließen. 😉























